Persönlicher Status und Werkzeuge

Lehrstuhl für funktionelle Materialien

 

Wir untersuchen die physikalischen Grundlagen von Materialeigenschaften mit Streumethoden (Neutronen-, Röntgen- und dynamische Lichtstreuung). Generelles Ziel unserer Forschung ist es, aus der Kenntnis der mikroskopischen Dynamik und Struktur auf funktionelle Eigenschaften kondensierter Materie zu schließen.

 

Der Lehrstuhl E13 ist Mitglied im Graduiertenkolleg "Materials Science of Complex Interfaces" im Elitenetzwerk Bayern. Dessen Fokus liegt in den komplexen Grenzflächen zwischen weicher Materie wie Biomolekülen oder synthetischen Polymeren und Festkörperoberflächen wie Metallen und Halbleitern.

 

 

Der Lehrstuhl engagiert sich in Aktivitäten der „Munich School of Engineering“ der Technischen Universität München. „TUM.Energy“ ist eine fakultätsübergreifende Forschungsinitiative der MSE, bei dem Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachrichtungen zusammenarbeiten, um das zentrale Thema Energie mit unterschiedlichen Methoden, Ansätzen und Wissen betrachten zu können. Die wissenschaftlichen Schwerpunkte werden durch vier Netzwerke abgebildet. Prof. Dr. Peter Müller-Buschbaum leitet das „Netzwerk Regenerative Energien“ (NRG), ein fakultätsübergreifendes Forschungsnetzwerk an der TUM, bestehend aus zahlreichen Lehrstühlen, die sich mit dem Thema „Regenerative Energien“ beschäftigen. Das Netzwerk ist einer von derzeit vier Forschungsschwerpunkten der Munich School of Engineering, die gemeinsam das Ziel verfolgen, nachhaltige und sichere Energieversorgung der Zukunft zu gewährleisten

Neue Materialien für die Energiewandlung und Energiespeicherung und neue Konzepte für die kontrollierte Strukturierung von Materialgrenzflächen werden im Rahmen des Forschungsnetzwerks „Solar Technologies go Hybrid (SolTech)" untersucht. Die TUM ist mit dem Keylab „TUM.solar“ unter Leitung von Prof. Dr. Peter Müller-Buschbaum in dem Netzwerk vertreten. Die Forschung an solarer Energiewandlung und Speicherung basierend auf Nanomaterialien sowie organisch-organischen und organisch-anorganischen Hybridsystemen steht im Fokus von „TUM.solar“.

Zudem werden Nanomaterialien im Rahmen von „nanoTUM“ untersucht. Das „TUM Institute of Nanoscience and Nanotechnology (nanoTUM)“ koordiniert die Forschungs- und Lehraktivitäten im Bereich der Nanotechnologie. So werden von der AG Müller-Buschbaum Untersuchungen an magnetische Nanopartikel in Polymerfilmen und von der AG Papadakis Untersuchungen an Blockcopolymere zu diesem Forschungsverbund beigetragen.

Mit Forschungsprojekten in der „TUM International Graduate School of Science and Engineering (IGSSE) ist der Lehrstuhl an der Exzellenzinitiative der TUM beteiligt.

Der Lehrstuhl ist an der „Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II)“, einer zentralen wissenschaftlichen Einrichtung der Technischen Universität München, engagiert. Er betreibt das hochauflösende Flugzeitspektrometer „TOF-TOF. Das TOF-TOF zeichnet sich durch den höchsten Neutronenfluss an der Probe, bei sehr guter Energieauflösung und herausragendem Signal zu Untergrundverhältnis aus.